Konzeption zur Bildung einer Sportklasse am Zabelgymnasium Gera

Konzeption

zur Bildung einer Sportklasse am Zabelgymnasium Gera

im Schuljahr 2010/2011

Pädagogisches Anliegen

Bildung und Erziehung ist ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil des Schulsports. Freude an der Bewegung werden bei den Kindern durch das gemeinsame Sporttreiben geweckt, sowie die Einsicht vermittelt, dass durch kontinuierliches Sporttreiben eine gesunde Lebensführung möglich ist. Die Entwicklung körperlicher, sozialer, emotionaler und geistiger Potenzen wirken dabei positiv auf die Persönlichkeitsentfaltung. Gleichzeitig fördert und festigt der Sport Fähigkeiten wie Fairness, Toleranz, Teamgeist, Verantwortung und Leistungsbereitschaft und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zu einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung. Gerade im Sport gelingt die Herausbildung von Schlüsselkompetenzen durch geeignete pädagogisch-didaktische Maßnahmen besonders gut.

Im Schulprofil des Zabel-Gymnasiums ist der Sport seit vielen Jahren stark verankert. Vielfältige sportliche Aktivitäten außerhalb des Unterrichts prägen das Klima an der Schule entscheidend mit.

Im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ ist das Zabel-Gymnasium die erfolgreichste und aktivste Schule in der Stadt Gera. In den letzten Jahren gehörte unsere Einrichtung stets zu den ersten Schulen Thüringens hinsichtlich der Erringung des Sportabzeichens. Sportliche Aktivitäten bei Schulmeisterschaften, Wander-und Klassenfahrten, Projekttagen und im jährlich stattfindenden Skilager runden das Bild ab.

Jahrelange praktische Erfahrungswerte haben gezeigt, dass es kausale Zusammenhänge zwischen sportlich vertiefter Betätigung und einer Steigerung der Lernmotivation, Konzentrationsfähigkeit und der allgemeinen Lernfreude gibt.

Wir wollen angesichts aller aufgeführten Argumente und Fakten mit Unterstützung des staatlichen Schulamtes und der Sportvereine die Chance nutzen, in der Klassenstufe 5 mit der Bildung einer Sportklasse Schüler durch AG-Tätigkeit und differenzierten Sportunterricht zu sportlicher Betätigung motivieren und sportliche Begabungen individuell fördern. Die Profilierung der Klasse im sportlichen Bereich sollte durch den Klassenleiter und die Fachlehrer unterstützt werden.

Anlagen

Inhalt und Organisation                                                                                                       Partner                                                                                                                     Ausblick /zeitlicher Ablauf

Inhalt und Organisation

Im Schuljahr 2010/11 liegt der Schwerpunkt der sportlichen Förderung in der Klassenstufe 5. Neben dem Sportunterricht laut Stundentafel, ist die Erteilung von 2 AG- Stunden vorgesehen, so dass jeder Schüler 5 Wochenstunden Sport hat. Darüber hinaus sind im Rahmen von Wettkämpfen („ Jugend trainiert für Olympia“) weitere sportliche Aktivitäten in der Woche bzw. in Absprache mit den Sportvereinen am Wochenende möglich. Für jedes weitere Schuljahr sollten neue Absprachen und Festlegungen erfolgen. Des Weiteren werden die schulischen Rahmenbedingungen entsprechend der Möglichkeiten an die Erfordernisse der Sportklasse angepasst. Die betrifft u.a. die Gestaltung des Stundenplanes, die Erteilung von Hausaufgaben, das Schreiben von Klassenarbeiten und die Anpassung des Stoffverteilungsplanes durch die Fachkonferenz Sport. Lernen und Sport werden nicht gegenseitig in Konkurrenz treten, Priorität hat das Erreichen des Abiturs. Im Vordergrund steht die Optimierung der Gesamtbelastung durch flexible Übergänge von Schule zu Sportverein, d.h. im angestrebten Idealfall, dass die Sportschüler nach betreuter schulischer Hausaufgabenerledigung aus der Schule auf direktem Wege ihre Trainingsstätten aufsuchen können.

Zusammenarbeit mit Partnern

Die Leistungen, die unser Gymnasium für die Sportklasse erbringen kann, sind in ihrer Gesamtheit nicht ausreichend, um die Förderung sportlicher Begabungen umfassend zu realisieren. In der „ Vereinbarung zwischen dem Thür. Kultusministerium und dem LSB Thür. Über die Zusammenarbeit zwischen Kindereinrichtungen, Schulen und Sportvereinen“ vom 17. Juli 2006 wird ausdrücklich auf die Bildung von Sportklassen, aber auch auf die Notwendigkeit der Kooperation mit Sportvereinen, hingewiesen. Die Erstellung jährlicher Vereinbarungen zwischen Schule und Sportverein wird angestrebt.

Ausblick

Die vorliegende Konzeption entspricht dem derzeitigen Planungsstand. Die Detailplanung erfolgt gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt und den beteiligten Sportvereinen nach der Anmeldewoche für Schüler der künftigen Klasse 5 im März 2010.

Gera, den 15.12.2009

___________                                                                        Thomas Czekalla

Schulleiter                                                                              ( Fachkonferenzleiter Sport )

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