Hubert Ben Kemoun stellt am Zabel-Gymnasium seinen Roman „La Gazelle“ vor…

Der Französisch-Grundkurs der Klassenstufe 12 hatte am 11.11.2009 die Gelegenheit einen französischen Autor live mitzuerleben. Wenn man den Nachmittag mit ein paar ausdrucksstarken Adjektiven zusammenfassen müsste, so wäre todernst, interessant, anstrengend, aber auch lustig durchaus zutreffend. Temperamentvoll, forderte uns der Autor auf ihm Fragen zustellen, bezüglich seiner Person und natürlich auch zum Roman, dessen Inhalte wir zuvor im Unterricht bei Frau Scholl bereits angesprochen hatten. Anfangs fiel es uns schwer den guten Mann zu verstehen, der verzweifelt versuchte, uns zum Sprechen zu animieren, während er Viktoria das Lachen und Sprechen mit ihrer Nachbarin verbot. Hilfesuchend („Help, I need somebody HELP!“) wendete sich Ben Kemoun an Frau Scholl, die natürlich gern bereit war, schwierige Vokabeln für uns zu übersetzen.

Nach anfänglichen kleinen, aber lösbaren Verständigungsproblemen wurden dann doch einige Fragen gestellt, die er mit viel Enthusiasmus, Ironie und Freude beantwortete. Seine doch schlechte Laune vom Beginn der Vorlesung besserte sich zunehmend auf und wir fühlten uns schon mehr französisch als vorher. Nach zwei Stunden zuhören, Fragen stellen, zuhören, lachen und den Vokabelerklärungen lauschen, wurde noch ein nettes Erinnerungsfoto geschossen. Der Eindruck der Vorlesung war in unserem Kurs insgesamt positiv, wobei wir ihm sein Entsetzen über unser angebliches Unverständnis doch ein wenig übel nahmen, denn schließlich spricht man nicht jeden Tag mit einem Franzosen.

Mandy Augustin

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