Diplomat verrät Lieblings-Präsidenten

Zabel-Schüler in der Bibliothek

Vor kurzem trafen Schüler der zwölften Kursstufe des Zabel-Gymnasiums den amerikanischen Diplomaten James „Jim“ Seward in der Bibliothek am Puschkinplatz in Gera. Der seit 21 Jahren im diplomatischen Dienst arbeitende, in Deutschland geborene Amerikaner sprach zu zahlreichen Themen, wie der Politik Obamas, dem amerikanischen Krankenversicherungssystem, der Bedeutung des Dialogs mit dem Ausland oder dem Phänomen der „Teaparty“ in den USA.

Die Schüler konnten auch Fragen stellen. So nahm Seward Stellung zur Lage in Ägypten, erklärte, wie man Präsident wird und warum Colleges in Amerika so teuer sind und verriet sogar seinen Lieblingspräsidenten: Abraham Lincoln. So mancher konnte Sewards Bewunderung nachvollziehen, denn alle wussten über den 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten Bescheid, da sich die beiden Englischkurse 12/1 und 12/3 bereits seit einigen
Wochen im Unterricht mit den USA beschäftigt hatten.

Das Gespräch mit einem echten Amerikaner stellte in dieser Stoffeinheit den Höhepunkt dar, nicht zuletzt aufgrund der offenen Art des Diplomaten. Doch allein das (größtenteils) verstehende Hören des  amerikanischen Ausdrucks und die Möglichkeit, in Ansätzen zu lernen, wie Amerikaner denken, war für die Zuhörer sehr interessant. Zum Abschluss gab es viel Applaus,   Händeschütteln und die Einladung, sich auf dem Internetnetzwerk Facebook zu  befreunden.

Quelle: Gera (OTZ).

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