Exkursion an die Bergakademie Freiberg

Donnerstag, 6:30 Uhr, 15. Dezember 2011. Ein Reisebus fährt in die Zabelstraße ein, in welcher Geographie – Schüler der Kurse elf und zwölf bereits auf diesen warten. Geplant ist eine Exkursion nach Freiberg, um dort die Stadt und das Bergwerk geographisch zu erkunden. Zusammen mit Jugendlichen des Dörffel- Gymnasiums versank die Mehrzahl der Kursteilnehmer während der Busfahrt in tiefen Schlaf.

Gegen neun Uhr verließ die elfte Klasse den Bus auf dem Parkplatz des Besucherbergwerks Alte Zeche. Nach einigen Ausführungen über die Universität und den Möglichkeiten des Studiums an der Bergakademie Freiberg begann der spannendere Teil, welcher aus einer Führung durch die meist engen, feuchten Gänge bestand. Zuvor wurden alle Beteiligten mit bergmännischer Kleidung, Schutzhelmen und Lampen ausgerüstet, sodass sich niemand ernsthafte Verletzungen zuziehen konnte. Wie aus den Vorjahren bereits bekannt, bestanden einige Passagen dieser Wanderung unter der Erde aus feucht – fröhlichen Matschereien, aber auch viel Interessantes und Wissenswertes wurde uns von den erfahrenen Bergführern zum Bau der Erde, zur Geschichte  und zum Freiberger Bergbau vermittelt.

Zur gleichen Zeit besuchte der Kurs mit Frau Remane das Stadtmuseum, um sich über die historische Entwicklung der Stadt Freiberg zu informieren. Dabei erarbeitete er unter Anderem für die Folgejahrgänge einen Fragenkatalog mithilfe vieler Informationstafeln. Zufällig fand im oberen Teil des Museums die Weihnachtsfeier eines Kindergartens statt, an welcher der fünf – Mann – starke Kurs freudig teilnahm. Nachdem das Museum bis ins kleinste Detail erforscht war, wurde der bekannte Weihnachtsmarkt der Stadt besichtigt und sich durch diverse Leckereien etwas gestärkt.

Nachdem auch die Tour durch das Bergwerk beendet war, sammelte der Bus alle Teilnehmer wieder ein und die Rückfahrt begann. Gegen 17 Uhr hatte jeder wieder heimatlichen Boden unter den Füßen und einen interessanten, sowie anstrengenden Tag hinter sich.

Martin Reuter (11/2), Oliver Eickmeier (12/1)

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