Bienvenue à Montreuil

Vom 2.-9. Mai 2012 nahmen 18 Schüler der Klasse 7b an einem Schüleraustausch mit unserem PartnerCollège in Montreuil teil.

Nach dem Austausch wurden sie von ihren daheim gebliebenen Mitschülern zur Fahrt befragt. Hier sind einige Fragen und Antworten:

Was habt Ihr euch dort angesehen?

Wir besuchten den Eiffelturm, die Tour Montparnasse, den Triumphbogen, den Louvre, die Champs Élysées, das Palais de la Découverte, das Musée Grevin (ein Wachsfigurenmuseum), das Stade de France, Notre Dame, Sacre Cœur und einiges mehr.

Außerdem machten wir eine Bootsfahrt auf der Seine.

 

Was hat euch am besten gefallen?

Der Eiffelturm, der Louvre und der gemeinsame Abend in der Schule.

Der Eiffelturm – weil man von oben eine tolle Sicht hat und weil er so riesig ist.

Der Louvre – weil die Kunstwerke sehr beeindruckend waren.

Der gemeinsame Abend – weil die französischen Familien viel typisches französisches Essen mitgebracht hatten und weil danach alle Schüler zusammen auf dem Schulhof „spielen“ konnten.

 

Was habt ihr dort so gegessen?

Zum Frühstück gab es meist Cornflakes, Baguette, Toast und Äpfel.

Die Familien gaben uns zum Picknick Baguette und Toast mit Putenwurst oder Käse und dazu Chips und Süßigkeiten mit. Einige bekamen auch Salate mit.

Einmal aßen wir in der Kantine. Da gab es Pommes und Würstchen (weil das richtige Essen noch nicht geliefert worden war) und dazu eine Vorspeise, einen Joghurt, Apfelmus, Baguette und Wasser.

Das Abendessen gab es in den Familien und es war sehr verschieden. Es gab z.B. Crêpes, Reis, Pizza, Spaghetti, Fisch oder Fleisch. Aber es wurde in allen Familien viel später als bei uns in Deutschland gegessen und auch hier gab es oft noch eine Vorspeise und eine Nachspeise.

 

Wie war die Fahrt mit der Métro (U-Bahn)?

Die Metros fahren sehr schnell und sehr oft, je nach Linie alle 2 – 5 Minuten. Wir mussten also nie lange auf die nächste Métro warten. Aber manchmal war sie ganz schön voll und wir standen eng gedrängt und konnten uns kaum rühren. Und beim Umsteigen musste man natürlich aufpassen, dass man die Gruppe nicht verliert, denn es waren auch dort sehr viele Leute unterwegs.

Wie war es in den Familien?

Alle Gastfamilien waren sehr nett zu uns. Die Wohnungen waren aber sehr klein im Vergleich zu unseren Wohnungen in Deutschland. Manche hatte auch das Glück in einem Haus zu wohnen. Sonntag war Familientag – wir verbrachten also den ganzen Tag mit unseren Familien. Einige haben Ausflüge gemacht (zwei sogar nach Disneyland und einer zum Parc Astérix), andere waren in Paris, im Schwimmbad oder haben sich mit Freunden getroffen.

 

Wie habt ihr euch in den Familien verständigt?

Wir haben französisch, deutsch und englisch gesprochen. Wenn wir etwas nicht ausdrücken konnten, half die Zeichensprache weiter und natürlich das Wörterbuch oder google-Übersetzer.

 

Was ist dort in der Schule anders als bei uns?

Um in die Schule zu kommen oder die Schule zu verlassen, müssen die Schüler ihre Hausaufgabenhefte vorzeigen. Vor dem Unterricht müssen sich die Schüler auf dem Schulhof entsprechend der Raumnummern, in denen sie dann Unterricht haben, aufstellen und werden dort vom Lehrer abgeholt.

Während des Unterrichts waren die meisten Türen offen und es lief dann z.B. ein surveillant rum und sammelte Zettel ein, auf denen stand, welche Schüler fehlen. In einer Physikstunde lief sogar die ganze Zeit leise Musik vom Laptop des Lehrers.

Eine Schülerin von uns hat sogar die Bekanntschaft der Krankenschwester gemacht, die dort in der Schule arbeitet.

 

Ein besonderes Erlebnis war bestimmt auch, dass wir während des 2. Wahlgangs der Präsidentschaftswahlen dort waren. Sonntagabend saßen viele Schüler mit ihren Gastfamilien vor den Fernsehern und warteten auf das Ergebnis der Wahlen. Wir warten nun auf den Besuch der französischen Schüler, die vom 30.5.-6.6. hier bei uns in Gera in unsren Familien zu Gast sein werden.

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