Börse und Deutsche Bundesbank hautnah erlebt

Börse und Deutsche Bundesbank hautnah erlebt  –  Exkursion des Kurses Wirtschaft und Recht 11 nach Frankfurt a.M.

Am 2.Mai 2012 hieß es für die Schüler des Wirtschaft und Rechtkurses der Klasse 11, früh aufstehen und sich in der Frische des Morgens vor der Schule einfinden. Aufgeregt und neugierig wartend sahen die Schüler die zwei sehnsüchtig erwarteten Lichter des Busses, um die Fahrt in Richtung Bankenmetropole starten zu können. Ausgestattet mit einem vollen Tank, reichlich Beköstigung und guter Laune, fuhren sie pünktlich vom Zabel Gymnasium ab. Eine Ruhe verbreitete sich im Bus und die ersten Stunden zogen an uns vorbei. Endlich, dass ersehnte Ziel „Frankfurt“ ist nur noch wenige Minuten entfernt.

Übersät mit Vorfreude und Fragen war die Ankunft nur noch schwer auszuhalten. Verschluckt inmitten der Wolkenkratzer fuhren wir an jene Stelle in Frankfurt, an der sich Bulle und Stier gegenüberstehen. Schließlich standen wir vor der sagenumwundenen, teils geheimnisvollen Börse. Nach einer kleinen Kontrolle im Foyer hörten wir uns eine Vorlesung in einem eigens dafür vorgesehenen Raum an. Diese thematisierte die Geschichte und die Aufgaben der „Frankfurter Börse“. Nach Beendigung des Vortrages durften wir auf das „Parkett“. Wir beobachteten die Makler bei ihrer Arbeit, sahen uns die sich in Echtzeit ändernden Kurse an, und genossen die Atmosphäre welche einen überwältigt. Lückenlos wurden unsere Fragen von einem Betreuer der Börse beantwortet und alle Abläufe genau erklärt. Bepackt mit neuem Wissen, begannen die“ Geraer“ Frankfurt unsicher zu machen.

Mit neuem Elan, hungergestillten Mägen und der Freude an einer unverhofften Begegnung mit einem Nachrichtensprecher der „Telebörse“, fuhr der Kurs zu der Deutschen Bundesbank. Dort angekommen hielt ein Mitarbeiter einen Vortrag über die Aufgaben dieser Bank, erläuterte die Unterschiede zu den Geschäftsbanken, erklärte die Instrumente der Europäischen Zentralbank und klärte über den Vorgang der Beschaffung und der Verteilung des Geldes an die Geschäftsbanken auf. Ein Besuch in dem hauseigenen Museum der Bundesbank war der Abschluss für diesen lehrreichen und zugleich einmaligen schönen Tag.

Maximilian Schwanenberger (Kurs WR 1)

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