Klassenfahrt 7b/c nach Grünheide

19Im Zeitraum vom 23.02.2015 bis zum 27.02.2014 fuhren die Klassen 7b und 7c nach Grünheide (siehe Karte), um sich dort etwas vom Schulalltag zu erholen und einige körperliche Aktivitäten, teilweise im dort noch vorhandenen Schnee, vorzunehmen.

Wir (7b, 7c, Frau Henze, Frau Kögler und Frau Dräger (später auch Herr Beiche)) trafen uns also am Montag um 07:45 Uhr vor der Schillerschule und warteten auf den Reisebus, welcher samt munteren Busfahrer kurz darauf eintraf. Nach dessen Ankunft verstauten wir unser Gepäck in den dafür vorgesehenen Bereichen und machten es uns im Bus bequem. 1,5 h Fahrt später kamen wir im (in Gegensatz zu Gera) schneebedeckten (ca. 17,5 cm) Grünheide an. Eine wahnsinnig riesige, pulsierende Metropole, welche die Jugendherberge mit meheren Häusern und eine Kneipe beherbergt. Und einen Tante-Emma-Laden.

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In Reisekatalogen würde man es mit „idyllische Lage“ betiteln. Jedoch gab es dafür umso mehr sehr schöne Natur zu sehen und mehr zu erleben. Machte man früh das Fenster auf, wehte einem zwar eine doch recht frische Brise um die Nase, jedoch sah man einen strahlend blauen Himmel, glitzernd weißen Schnee und natürlich das Haus gegenüber. Jedoch schweife ich ab. Wir kamen also in dieser „Metropole“ an und gingen in die Zimmer, wo wir dann auspacken konnten. Die Zimmer waren unterschiedlich groß und schön; es gab große Zimmer mit vier Einzelbetten und etwas kleinere Zimmer mit zwei Doppelstockbetten. Das fanden wir teilweise etwas ungerecht – es hätten vielleicht alle gerne ein großes Zimmer gehabt – jedoch war dies leider nicht möglich. Im Bad waren je zwei Duschkabinen und Aborte zu finden. Nach dem Auspacken, um 12:00 Uhr, wurde gegessen, wie an jedem anderen Tag auch. Es gab jeden Tag Wahlessen. Manchen schmeckte das Essen dort, manchen nicht. Nach dem Mittag hatten wir noch etwas Zeit und ruhten etwas und/oder konnten Tischtennis spielen. Einen Gemeinschaftsraum gab es leider nicht. Manchmal war es ein bisschen langweilig. Später fuhren wir Schlitten. Um 18:00 Uhr war Zeit für’s Abendbrot, welches in Buffetform stattfand. Zu trinken gab es Tee oder Wasser. Früh außerdem Saft, Kaffee und Kakao. Nach dem Essen durften wir in die dortige Diskothek gehen. Jedoch war diese am Ende dieses anstrengenden Tages nicht gerade das wirklich beste. Nachtruhe war um 22:00 Uhr, wurde von uns aber eher als „ungefährer Richtwert“ angesehen.

Am morgen wurde ungefähr um 07:00 Uhr aufgestanden, um ca. 08:00 Uhr ging es dann Frühstücken.

Am Dienstag war dann gleich Skifahren angesagt; schon am frühen Morgen ging es los. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: Fortgeschrittene und nicht so ganz weit fort Geschrittene. Die Fortgeschrittenen sind sofort den ersten Rundweg gefahren, während die zweite Gruppe noch etwas im Kreis fuhr und erst später etwas weiter eine „richtige“ Strecke fuhr.
Danach gab es Mittag und etwas Ruhe und Entspannung. Obwohl wir schon recht geschafft waren, ging es danach nochmal weiter; Die Fortgeschrittenen fuhren nu eine längere Runde, die nicht so weit Geschrittenen fuhren überhaupt erstmal eine richtige Runde. Nach dem Abendessen war dann auch dieser anstrengende Tag (fast) zu Ende und alle fielen erschöpft in ihre Betten.

Der Mittwochmorgen ging dagegen etwas ruhiger zu. Nach dem Frühstück ging es zum Infrarotschießen, wo sich so mancher Meisterschütze offenbarte. Danach bestand noch die Möglichkeit, rodeln zu gehen. Nach dem Mittag wanderten wir in’s deutsche Raumfahrtmuseum nach Morgenröthe-Rautenkranz. Dort erfuhren wir viele wissenswerte Dinge aus der Raumfahrt und deren Geschichte. Zudem begaben uns in ein Modell der russischen Raumstation „Mir“ und sahen einen sehr informativen Film über die Raumfahrt.

Am letzten „richtigen“ Tag erwartete man uns früh nach dem Frühstück an der Turnhalle. Dort bekamen wir eine (nicht ganz so einfache) Aufgabe: Wir sollten in begrenzter Zeit aus 4 Eimern Dominosteinen und in Gruppen aus 4 Eimern Dominosteinen eine Figur legen, welche wir dann umstoßen sollten. Die Gruppe, welche die schönste Figur hat, und die, wo das Umstoßen der Steine am längsten brauchte, hatte gewonnen. Es war sicherlich nicht einfach, aber jeder einzelne hat alles gegeben. Man könnte also am Ende, auch im Bezug auf die gesamte Klassenfahrt sagen: Wir haben alle eine Menge an Erfahrung gewonnen. Jedoch war das noch nicht ganz das Ende. Nach dem Mittagessen stand Laubsägen und optional Lasergewehrschießen statt. Beim Laubsägen konnte man sich versch. Motive aussuchen; sie gab es zu Hauf; es fand ein jeder irgendetwas, was er sägen konnte/wollte. Die Arbeiten wurden später teilweise noch bemalt. Später wurde noch ein wenig gewandert und es gab Abendessen. Danach stand, so zur Feier des letzten Abends, Bowling an. Wir sollten min. 1h bleiben, danach durften wir wieder in unseren Block oder in die Diskothek. Jedoch hatte man bei all dem Spaß dort die Zeit schnell vergessen. Da viele noch in die Diskothek oder packen wollten, waren zum Schluss nur noch ein paar wenige übrig. Und eine halbe Stunde. So waren einem Mitschüler recht makabere Spiele eingefallen, welche man mit der Bowlinganlage spielen konnte. „Totenkiste“ nannte es sich; man muss seine Mitspieler unter die Erde bringen, indem man sie, mit besseren Würfen als sie, ein „Sarg“ baut. Ich sag nur so viel: Es gab zwei Tote!
Danach war der Abend auch schon fast vorbei; einige packten dann noch ihre Sachen für Freitag.

Der Freitagmorgen war dann der letzte dieser Art. Es wurde gefrühstückt und dann gepackt; Danach wurden die Zimmer abgenommen und man wartete auf den Busfahrer, welcher uns dann sicher nach Gera brachte. Alles in allem war es eine sehr schöne und auch erholsame Klassenfahrt.

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