2 x 50 11er bei „300 x DIX“

Was müssen das für Bilder sein, wenn gleich zwei Mal aufeinander folgende 11er Schülerjahrgänge die gleiche DIX-Sonderausstellung im Gunzenhauser Museum Chemnitz in Augenschein nehmen?!

Eine einwöchige Verlängerung machte es auch für die diesjährigen Kunst-Kursneulinge möglich, sich ein Bild vom „großen Sohn (1,67 m) der Stadt Gera“ zu verschaffen. Verkehrsunternehmen Schröder Hermsdorf stellte nullkommanichts am 4.9. einen Reisebus für eine Nachmittagsspritztour zur Verfügung! D A N K E !

Nach zwei Stunden Bildbetrachtungsarbeit und Schnellskizzen in 4 (vier) Etagen sprechen am Ende die Gesichter auf der langen Treppe (Foto) für sich. Lisa – rechts außen – scheint noch deprimiert vom Radierzyklus der Kriegsdokumente. Tia, Zabel-Preisträger Florian, Nina und David – mit wachen kritischen Blicken – schauen wohl sichtlich angetan, im Sinne von DIX: „Trau Deinen Augen!“. Ein sächsisches Baby sicher begeistert vom Familienmenschen Otto hochblickend zu Kunst- Studenten- Muttis der Leipziger Uni. Und 2 „Maltanten“ sind stets „happy“, wenn, wie in diesem einmaligen Falle, massenweise DIXies Seelen berühren. Die mittlere Mannschaft dürfte die unvergleichlichen vielgestaltigen Porträts angesprochen haben. Oder sind es simple Selfie-Posen? Nur Tim (mit Fingerzeig) scheint schon mal mehr vom DADA- Dix und dessen Party-Keller in Hemmenhofer Zeiten gesehen zu haben… Die letzten verschluckt das Schwarz ganz oben Bloß nicht! Was war im Eingangsbereich des Museums- als aktuelle Antwort auf Chemnitzer Vorkommnisse- auf einem frischen Plakat zu sehen/lesen?:
„Herr, gib diesen Köpfen (Glatzen) Geist“… Auch Dix, zweimaliger Kriegsteilnehmer, würde es nicht verstehen, was sich da wiederholen will. So bleibt das Werk von Dix Mahnung in den Köpfen derer, die kulturelle Bildung erfahren…

FS Kunst

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