The land of the Ladybirds – Unsere große Reise nach England [Video]

Am 25.9.2011 um 7.00 trafen wir, 34 Schüler, ein Student und 4 Lehrer des Zabelgymnasiums Gera, in der Zabelstraße ein. Wir wollten eine Studienfahrt nach England machen, bei der wir unter anderem Noten in Englisch, Mathe, Musik und Geschichte bekamen. Die Gruppe war in Schüler der 9b und der 8. Klasse geteilt. Die Busreise startete um 7.30, während uns unsere Eltern zuwinkten.

Nachdem wir 10h und 15min gefahren waren, mit je einem 30 minütigen Zwischenstopp in Kirchheim um 9.40, in Dortmund um 12.10, in Neukirchen-Vluyn um 13.50 und Durchquerung Hollands und Belgiens, hatten wir endlich um 17.15 Zeebrügge erreicht. Unsere Fahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse und im hellsten Sonnenschein.

Nachdem wir nochmals fast 2 ½ h gewartet hatten, legte unser Schiff ab, mit dem wir auf die Insel fahren wollten. In diesem Nightliner der Firma P&O überquerten wir 14 ½ h lang die Nordsee in engen Schlafkabinen. Um 8.30 jetzt englischer Zeitrechnung liefen wir in den Harbour of Hull ein.

Nach der Übernachtung gingen wir ausgeruht von Bord.

Am 26.9.2011 fuhren wir mit unserem Bus zur Mother Shipton’s Cave.

Das war eine Höhle, in der die Mutter von Mother Shipton geboren wurde. Mother Shipton war eine Missgeburt, mit 14 Jahren versteckte sie sich vor den Menschen in der Höhle. Sie machte Vorhersehungen, wie das Feuer von London. Nach ein wenig Freizeit in dem wunderschönen Städtchen, wo diese Höhle lag, brachte uns der Bus zum Ripley Castle. Dieses Schloss wurde teilweise vor bis zu 700 Jahren gebaut als Geschenk für einen Mann, der dem damaligen König Edward das Leben gerettet hatte. Danach durften wir wieder ein wenig herum schnuppern und fuhren dann nach York um unsere Gastfamilien kennen zu lernen.

Am 27.9.2011 besichtigten wir das große York Minster, welches als eines der bedeutendsten gotischen Bauten in der Welt gilt. Dort bekamen wir einen Arbeitsbogen, der als Englischnote gewertet wurde und eine Geometrieaufgabe. Danach konnten wir Aufgaben in ganz York lösen zu denen wir uns in Gruppen von 2-4 Personen aufteilten. Um 13.00 trafen wir uns am Yorvik Wikings Museum, in dem das mittelalterliche York dargestellt wurde. Man konnte mit einer Art Gondelbahn durch die Gassen und Häuser durchfahren, musste sich aber auch an den dargestellten Gestank von Latrinen und Fleischern gewöhnen. Schließlich hatten wir noch Freizeit, die wir nutzten um zu shoppen oder die schöne Altstadt oder die noch fast gänzlich erhaltene Stadtmauer aus der Römerzeit anzuschauen.

Am 28.9.2011 starteten wir zur Klosterruine Whitby Abbey. Um dorthin zu gelangen mussten wir durch das Clifort Moor [mu:r]. Es war aber kein Moor [mo:r], sondern eine riesige Bergheide. Durch diese Berglandschaft kamen wir in die Stadt Whitby Abbey, die direkt an der Nordsee liegt. In der Klosterruine, durch deren eingefallenen Mauern wir das Meer sehen konnten, erarbeiteten wir uns einen Musikvortrag. Als wir fertig waren, wanderten wir 10miles (Meilen), das bedeutet 15km, über einen Hochuferweg.

Und zwar war das ein Weg 20 Meter über der schäumenden Nordsee auf einer Steilküste, 1m von der Klippenkante entfernt. Es hat trotzdem Spaß gemacht…

Als wir dann nach 3-4h endlich ankamen, gab es Würstchen im Bus. In einem wunderschönen Sonnenuntergang fuhren wir zurück nach York.

Am 29.9.2011 mussten wir uns schon 7.30 englischer Zeitrechnung von unseren Gastfamilien verabschieden. Denn wir fuhren nach London, wo wir 13.00 ankamen.  wir wurden am Imperial War Museum abgesetzt, in dem wir einen Workshop in Geschichte machen mussten. Es war ein Kriegsmuseum und die 9b musste ein AB zum 2. Weltkrieg, die 8. Klassen zum 1. Weltkrieg machen. Nachdem manchen von uns ein wenig übel geworden war, marschierten wir zur U-Bahn, wo wir aufgeteilt wurden in Gruppen von 3-5 Personen.  Wir hatten nun in einer der größten Millionenstädte Europas bis 19.30 ungefähr 4h Freizeit. Manche beschlossen in der Oxford Street zu Shoppen, andere hatten eher Lust auf Sehenswürdigkeiten: London Eye, Houses of Parliament, Big Ben, St. James Park mit seinen zutraulichen Massen von Eichhörnchen und Gänsen, Trafalgar Square oder der Buckingham Palace… Jedenfalls erreichten wir 19.30 das Phoenix Theatre in der Nähe des Trafalgar Square. Dort erlebten wir das coole Musical Blood Brothers, in welchem es um zwei Zwillingsbrüder ging, die nicht wissen, dass sie welche sind. Sie schließen Blutsbrüderschaft und bringen sich am Ende wegen einer Frau, in die sie sich verlieben um. Mit dem fröhlichen Ende dieses Musicals noch im Kopf, fuhren wir mit der U-Bahn zur Tower Bridge und zum Tower of London um in den Bus zu steigen. Wir fuhren 24.00 los und erreichten

(Am 30.1.2011) nach einer Stunde Schlaf und Fahrt den Eurotunnel. Trotzdem fuhr uns unser Zug vor der Nase weg und wir mussten 2 ½ h bis 3.30 auf den nächsten warten. Wieder 4 ½ h Fahrt durch Frankreich, die meisten schliefen, und wir waren wieder in Deutschland. Mit ein wenig Stau erreichten wir 17.45 mit 5 ½ h Verspätung Gera.

Das war unsere schöne Englandreise und wir danken sehr:

  • Reiseleiter Herrn Georgi
  • Herrn Petzold
  • Frau Runge
  • Frau Schmidt
  • Herrn More
  • Busfahrer Michael Burkardt

die es uns Schülern ermöglichten diese wichtige Fahrt mit ihnen zu machen!

Elisabeth

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