Ohne Tafelwerk und Taschenrechner

Gera (OTZ/Ulrike Hopf).
Mucksmäuschenstill war es in der Aula des Liebegymnasiums.  36 Jungen und Mädchen
aus Zabel-, Goethe- und Liebegymnasium grübelten angestrengt über den Aufgaben der
50. Mathematikolympiade.  In diesem Jahr waren zum ersten Mal bundeseinheitlich
keine Tafelwerke und Taschenrechner mehr als kleine Hilfen für die Schüler zugelassen.
Alles musste im eigenen Kopf gespeichert und abrufbar sein. Es kommt nicht auf besonders schnelles Rechnen an, sondern auf das Erkennen der mathematischen Struktur, die hinter einer Aufgabe steckt, erklärte Axel Landmann. Er ist Mathematik- und Physiklehrer am Liebegymnasium und hatte während der Olympiade ein prüfendes Auge auf die Kandidaten. Es ist wichtig, dass der Lösungsweg einfach und verständlich aufgezeigt werden kann. Nicht alle Schüler werden alle Aufgaben vollständig lösen, hatte er prophezeit.

Doch nun ist es geschafft und die Sieger der 50. Mathematikolympiade stehen fest.
Den ersten Platz belegen gleich drei Teilnehmer: Moritz Hemmann, Justine Schäuble,
beide aus der fünften Klasse des Zabelgymnasiums, und Tim Hoffmann aus der siebten
des Liebegymnasiums. Der zweite Platz ist vier Mal an zwei Schüler des  Goethegymnasiums und jeweils einen des Zabel- und Liebegymnasiums vergeben worden. Der dritte Platz konnte sogar acht Mal von jeweils zwei Zabel- und Goethegymnasiasten und vier Liebegymnasiasten erreicht werden. Eine Anerkennung für ihre Teilnahme erhielten ebenfalls acht Schüler.

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